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Bluthochdruck

Eine Hypertonie (Bluthochdruck) liegt vor, wenn der Blutdruck dauerhaft auf Werte von mehr als 140 mmHg systolisch und/oder mehr als 90 mmHg diastolisch erhöht ist. 20-25% der Bevölkerung leidet an Hypertonie.

Da Bluthochdruck anfänglich keine Schmerzen verursacht, wissen viele Betroffene gar nichts von ihrer Erkrankung. Sie wird häufig erst entdeckt, wenn bereits Schädigungen im Bereich der Gefäße oder Schlagadern vorliegen. Die Hypertonie begünstigt die Arteriosklerose und ist der Hauptrisikofaktor für Schlaganfall.

Folgende Lebensstilfaktoren beeinflussen einen Bluthochdruck:

  • Bewegung und Sport
  • Ernährung
  • Genussmittelkonsum (Alkohol, Kaffee, Tabak)
  • Umweltfaktoren und Stress
  • Übergewicht

Im Folgenden die wichtigsten Erkrankungen, die durch eine Hypertonie mit bedingt sein können:

  • Apoplex (Schlaganfall)
  • Arterienverkalkung (Atherosklerose, Arteriosklerose)
  • Aussackung der Hauptschlagader (Aortenaneurysma)
  • Durchblutungsstörungen des Gehirns (Zerebrale Durchblutungsstörungen)
  • Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Niereninsuffizienz (Nierenversagen)
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit
  • Schäden des Gehirns aufgrund der Hypertonie (Hypertensive Enzephalopathie)
  • Tinnitus
  • Veränderungen der Netzhaut, die zu Sehstörungen führen (Retinopathie)
  • Vergrößerung der linken Herzkammer (Linksherzhypertrophie)

Wir beraten Sie gerne über diagnostische und therapeutische Verfahren und vor allem über die Möglichkeit dieser Erkrankung und den Folgeerkrankungen vorzubeugen.